Einmal im Monat folgt man den Nachtbarden ins altehrwürdige Theater am Küchengarten, um dem Autorenensemble und seinen Gästen zu lauschen. Neben Geschichten und Texten finden auch Musik, Kurzfilme und Kleinkunst ihren Platz. Nicht von Ungefähr hat sich der Titel "Hannovers skurrilste Lesebühne" etabliert.

Die Nachtbarden Christoph Eyring, Kersten Flenter, Johannes Weigel, Pauline Füg und Tobias Kunze lesen jeden Monat als Stammbesetzung vor. Dazu sind immer mindestens genauso interessante Menschen zu Gast und stellen ihre Texte, ihre Musik, ihre Lesebühne, ihre Anthologien, Fanzines, Bücher, Filme oder andere Projekte vor. Mit Nils Wintering steht ihnen ein Techniker zur Seite, der den reibungslosen Ablauf garantiert und den Abend stets einleitet.

Neben ihrem derzeitigen Standort, dem Theater am Küchengarten, sorgten die Nachtbarden auch schon an anderen Orten für ungewöhnliches Kulturprogramm: Open Air Juli 2008 und Juli 2009 am Leibniztempel im Georgengarten beispielsweise, wo die Nachtbarden zu live erzeugten Synthie-Klängen und Elektro-Musik von zwei Soundtüftlern lasen. Beim Fährmannsfest 2010, wo sie mit dem Soundkünstler und Produzenten Felix Wolter sphärische Dub-Poetry umsetzten. Oder im Oktober 2008 im Kabinett der Künste in Magdeburg, wo die Nachtbarden beim Literaturbühnenfestival im Wettbewerb den ersten Platz belegten.

Was sie auch unternehmen, sicher ist: Es wird jedesmal aufs Neue spannend!